{"id":13591,"date":"2021-12-16T17:31:03","date_gmt":"2021-12-16T16:31:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.meettheredbaron.com\/event\/letzter-besuch-in-schweidnitz\/"},"modified":"2025-03-26T13:05:27","modified_gmt":"2025-03-26T12:05:27","slug":"letzter-besuch-in-schweidnitz","status":"publish","type":"event","link":"https:\/\/www.meettheredbaron.com\/de\/event\/letzter-besuch-in-schweidnitz\/","title":{"rendered":"Letzter Besuch in Schweidnitz"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Der Himmel spann sich weit und licht, von einem azurnen unergr\u00fcndlichen Blau, wie \u00fcber italienischen Sunden. Zehn Grad W\u00e4rme &#8211; Ende Januar! Ich war ganz allein zu Hause und ging fr\u00fchzeitig auf den kleinen Exerzierplatz gegen\u00fcber unserem Hause, um Manfred zu erwarten. Gegen vier Uhr das nun schon gewohnte Bild: Ein fernes Klingen in den Wolken, das zum Brausen schwillt&#8230;der Feuerfunken des roten Flugzeuges in der Sonne&#8230;das Ausschweben und falterleichte Aufsetzen. Wir hatten zum Empfang unseres Meisterfliegers etwas backen wollen &#8211; es gab aber mal wieder kein Mehl. So hatte meine alte treue St\u00fctze mit Liebe und Kunst aus Graupen eine kleine Torte gezaubert und diese mit dem Gelee, das ich geschenkt bekommen hatte, dick belegt. Unser Soldat hatte Hunger. Er a\u00df ein gro\u00dfes St\u00fcck von dieser Graupentorte. Ich setzte mich neben ihn. &#8222;Wie schmeckt sie dir?&#8220; &#8222;Prachtvoll!&#8220; Pl\u00f6tzlich trafen sich unsere Augen, und wir lachten unisono, wie zwei \u00fcberm\u00fctige Kinder. Unsere Gedanken hatten sich ertappt. &#8222;Nun komm her, Manfred, erz\u00e4hl mal.&#8220; Nun ja, er hatte von Berlin nur zwei Stunden gebraucht, \u00fcber Wahlstatt eine langsame tiefe Schleife gezogen. Die Kadetten standen angetreten auf dem Hof und riefen Hurra, was ihre jungen Kehlen hergaben. &#8222;Am lautesten hat sicher Bolko gerufen; er hat ja so eine furchtbare Lunge!&#8220; &#8222;O nein&#8220;, mu\u00dfte ich bemerken, &#8222;das glaube ich nicht; ganz und gar nicht. Er hatte vielleicht sogar Tr\u00e4nen in den blauen Kinderaugen, Tr\u00e4nen der Entt\u00e4uschung. Kaum, da\u00df der Knabenmund zum Rufen ge\u00f6ffnet war, so w\u00fcrgte es ihm sicherlich und er schluckte tapfer die Tr\u00e4nen herunter. Warum landete er nicht, der gro\u00dfe Bruder?&#8220; Bolko hat einen temperamentvollen Brief geschrieben. Hier ist er. Ich zeigte ihn Manfred und sah, wie sein Gesicht von einem halb schmerzlichen Humor wetterleuchtete. Er las halblaut: &#8222;Sage Manfred, wenn er noch einen Funken Liebe zu seinem alten Kadettenkorps und zu seinem Bruder hat, dann mu\u00df er hier landen. Wenn er es nicht tut, ist es eine Gemeinheit. Punktum!&#8220; &#8222;Der liebe kleine Kerl, jetzt ist er entt\u00e4uscht. Ja, wenn im Leben allesso ginge&#8230;&#8220; Jetzt, auf dem R\u00fcckflug, will Manfred zum Trost Schokolade \u00fcber Wahlstatt abwerfen. Wir setzten uns dann in meines Mannes gro\u00dfes Arbeitszimmer; Manfred erz\u00e4hlte, da\u00df er jetzt \u00f6fters in der Munitionsfabriken geschickt w\u00fcrde &#8211; zu den streikenden Arbeitern. Wenn er ank\u00e4me, so eilten sie alle herbei, und er m\u00fc\u00dfte zu ihnen sprechen. Er machte ihnen dann klar, wie wichtig gerade jetzt ihre Arbeit sei, und so weiter. Sie gingen dann auch meistens wieder an ihre Maschinen. Aber lange w\u00fcrden sie es vielleicht nicht mehr tun. In diesem Punkt sah er recht schwarz. Auch die Kaiserin ginge oft zu den streikenden Munitionsarbeitern und spr\u00e4che mit den Leuten. Ich hatte das Gef\u00fchl, er wollte \u00fcber diese Dinge nicht gern scprechen. Ich verstand, da\u00df ihn, den Menschen aus Pflicht und Diziplin, dessen ganzes Leben Einsatz bis zur Selbstaufopferung war, die von der Regierung eingeschlagene Taktik der &#8222;Beredung&#8220; mit Widerstreben erf\u00fcllen mu\u00dfte. Wir betrachteten nun zusammen die Bilder, die Manfred von der Front mitgebracht hatte. Ein sehr sch\u00f6nes Foto zeigte eine Gruppe junger Fliegeroffiziere &#8211; seine Kameraden aus der ersten Fliegert\u00e4tigkeit aus Ru\u00dfland. Mitten unter ihnen Manfred. Ich betrachtete das Bild mit all den lachenden jungen Menschen und freute mich daran. &#8222;Was ist aus ihnen geworden?&#8220; Ich zeigte auf den ersten: &#8222;Gefallen.&#8220; Ich wies auf den zweiten: &#8222;Auch tot&#8220;, und seine Stimme klang rauh: &#8222;Frag nicht weiter &#8211; sie sind alle tot.&#8220; Alle tot &#8211; au\u00dfer Manfred&#8230; Als wenn er mir die Gedanken von der Stirn abl\u00e4se: &#8222;Du brauchst dich nicht zu sorgen. In der Luft habe ich nichts zu bef\u00fcrchten &#8211; in der Luft nicht. &#8211; Wir werden mit ihnen fertig, wenn es noch so viele sind.&#8220; Und nach einer Pause: &#8222;Das Schlimmste, was mir passieren k\u00f6nnte, w\u00e4re, wenn ich dr\u00fcben landen m\u00fc\u00dfte.&#8220; Er trat aus Fenster. Versonnen blickten seine Augen hinaus, als s\u00e4hen sie etwas in weiter Ferne. &#8222;Ich glaube bestimmt, die Engl\u00e4nder w\u00fcrden sich sehr anst\u00e4ndig gegen dich benehmen.&#8220; Es dauerte lange, bis er antwortete. Noch immer starrte er zum Fenster hinaus. Dann kam es langsam &#8211; als wolle er nicht weiterreden &#8211; von seinen Lippen: &#8222;Ich glaube es auch.&#8220; Jetzt nicht weiterfragen, sagte eine Stimme in mir. Wenn jemand vor einem steht, der dem Tode so nahe ist, der ihm t\u00e4glich mehr als einmal ins Auge schaut &#8211; und dieser Jemand ist das eigene Kind -, dann ist man vorsichtig und zur\u00fcckhaltend mit jedem Wort. Soll man ermahnen? &#8211; Das ist zwecklos; sie tun ja ohnedem ihr Bestes. &#8211; Soll man ihnen Bef\u00fcrchtungen oder Sorge mitteilen? &#8211; Das w\u00e4re f\u00fcr sie inertr\u00e4glich. &#8211; Soll man klagen? &#8211; Nein, das konnte ich nicht, so klein und armselig konnte ich nicht handeln. &#8211; Also, man schwieg, man suchte den Augenblick zu genie\u00dfen, sich an der Gegenwart des anderen zu erfreuen, man war so froh, wie man es mit jungen Menschen sein mu\u00df, die ein paar kurze Urlaubstage in der Heimat verleben und daran gern zur\u00fcckdenken sollten &#8211; nicht beschwert mit dem Gedanken, zu Hause eine gramvolle Mutter zu wissen. In diesem &#8218;allerdings niemals ausgesprochenen) Sinne genossen wir immer die Besuche unserer jungen Krieger. Damit traf man auch bei ihnen auf das gr\u00f6\u00dfte Verst\u00e4ndnis; sie wurden offen und froh, sie liebten einen darum um so mehr. Wir fuhren zusammen nach Rankau zum Geburtstag meiner Schwester. Ich sagte zu Manfred: &#8222;Du hast nun schon zweiundsechzigmal deinen Gegner im Luftkampf besiegt. Eine solche Einzelleistung ist ohne Beispiel. Schon jetzt ist dein Name unverg\u00e4nglich.&#8220; Manfred schwieg, nur ein kleines melancholisches L\u00e4cheln glitt um seinen Mund. Was in ihm vorging &#8211; ich wu\u00dfte es nicht. Ernst war er &#8211; sehr ernst &#8211; und still. Ich fand Manfred \u00fcberhaupt sehr ver\u00e4ndert. Obgleich er, mit dem Urlaub im Herbst verglichen, wohler und frischer aussah, so fehlte doch in seinem Wesen das Fr\u00f6hliche &#8211; das Sorglose, &#8211; das \u00fcberm\u00fctige. Er war einsilbig, abgekehrt, fast unzug\u00e4nglich; jedes seiner Worte schien aus einer unbekannten Ferne zu kommen. Woher diese Ver\u00e4nderung? Der Gedanke qu\u00e4lte mich, kehrte immer wieder, w\u00e4hrend die R\u00e4der unter mir eint\u00f6nig pochten, als h\u00e4tten sie ihre eigene Sprache. Ich glaube, er hat den Tod zu oft gesehen. Auch ich zog mich in meine Ecke zur\u00fcck und schwieg. Lauschte dem rastlosen Pochen der R\u00e4der. Ein Wort wollte mir nicht aus dem Sinn, ich wollte es verscheuchen, schalt \u00fcber mich selbst, \u00fcber meinem Kleinmut; aber es kehrte immer wieder. Manfred sollte zur Zahnbehandlung gehen, irgendeine kleine, ganz allt\u00e4gliche Behandlung vornehmen lassen. Da sagte er halblaut vor sich hin &#8211; aber ich h\u00f6rte es doch: &#8222;Eigentlich hat es ja keinen Zweck mehr.&#8220; Da stand das Wort vor mir, wie ein qu\u00e4lender Spuk, und lie\u00df sich nicht vertreiben. Selbst die R\u00e4der unter mir klopften es auf die Schienen, in sch\u00fctterem, gleichm\u00fctigem Takt. Ich sclo\u00df die Augen, tat, als wollte ich ruhen. Doch entging mir keine Bewegung an ihm. Wie hart seine Z\u00fcge geworden waren; nur der gutgeschnittene Mund, der so liebensw\u00fcrdig l\u00e4cheln konnte, wahrte noch den alten Charme. Um Augen und Schl\u00e4fen aber lag etwas Schmerzliches, etwas, das schwer zu deuten war. War es die Ahnung des K\u00fcnstigen &#8211; der von ihm bef\u00fcrchtete schlimme Ausgang des Krieges, was seine Schatten \u00fcber ihn warf? Oder war es doch nur eine Nachwirkung von dem tiefen Kopfschutz, den er im Sommer bekommen hatte?! Zwar &#8211; geklagt hatte er niemals, aber es hatte f\u00fcr eine Zeit all seine Kr\u00e4fte lahmgelegt. Er sah ver\u00e4ndert aus; sehr elend und reizbar, als ich ihn damals wiedersah. Das war jetzt vor\u00fcber. &#8211; Aber das Ernste, das Gemessene, fast W\u00fcrdevolle, das Unerkl\u00e4rliche war an seine Stelle getreten. So hatte ich Manfred noch nicht gesehen, so kannte ich ihn nicht. Dann waren wir in Rankau. Gewi\u00df, man freute sich, da\u00df man wieder einmal seine Verwandten und Bekannten wiedersah. Viele waren in Schwarz, in Trauer &#8211; niemand konnte mehr von Herzen fr\u00f6hlich sein. Jedes Jahr wurde eine solche Geburtstagfeier ernster. Das Schicksal lastete auf allen. Am n\u00e4chten Morgen mu\u00dfte Manfred nach Breslau, um von da aus nach Berlin zur\u00fcckzufliegen. Ilse bat darum, ihren Bruder bis zur Bahn begleiten zu d\u00fcrfen. Von der obersten Treppenstufe aus winkte ich dem davonrollenden Wagen nach. &#8222;Auf wiedersehen &#8211; auf ein Wiedersehen, mein Junge.&#8220; Ilse brachte Manfred an den Zug. Er stand bereits am Fenster, da sagte sie: &#8222;Sei doch, bitte, ein wenig vorsichtig, wir wollen us doch wiedersehen.&#8220; Darauf Manfred: &#8222;Kannst du dir vorstellen, Ilse, da\u00df ich einen elenden Strohtod sterben k\u00f6nnte?&#8220; &#8211; &#8211; &#8211; Der Zug fuhr bereits. Ilse ging neben ihm her, ihre Augen hielten sich noch. Noch ein H\u00e4ndedruck, ein kurzes Gr\u00fc\u00dfen, Winken &#8211; und der Zug war verschwunden. * Die ernste Stimmung, die Manfred hinterlassen hatte, hielt bei uns im Hause an. Sorgen, Gedanken, Mutlosigkeit &#8211; schlimme Geister, denen man mit Selbsucht begegnen mu\u00df.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","event-type":[222],"source-language":[260],"source-id-tax":[323],"class_list":["post-13591","event","type-event","status-publish","hentry","event-type-relocation-trips-de","source-language-deutsch-de","source-id-tax-die-erinnerungen-der-mutter-des-roten-kampffliegers-kunigunde-freifrau-von-richthofen-im-verlag-ullstein-berlin-1937-de","entry","no-media"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.7 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Letzter Besuch in Schweidnitz - Meet The Red Baron<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.meettheredbaron.com\/de\/event\/letzter-besuch-in-schweidnitz\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Letzter Besuch in Schweidnitz - 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Soll man ermahnen? - Das ist zwecklos; sie tun ja ohnedem ihr Bestes. - Soll man ihnen Bef\u00fcrchtungen oder Sorge mitteilen? - Das w\u00e4re f\u00fcr sie inertr\u00e4glich. - Soll man klagen? - Nein, das konnte ich nicht, so klein und armselig konnte ich nicht handeln. - Also, man schwieg, man suchte den Augenblick zu genie\u00dfen, sich an der Gegenwart des anderen zu erfreuen, man war so froh, wie man es mit jungen Menschen sein mu\u00df, die ein paar kurze Urlaubstage in der Heimat verleben und daran gern zur\u00fcckdenken sollten - nicht beschwert mit dem Gedanken, zu Hause eine gramvolle Mutter zu wissen. In diesem 'allerdings niemals ausgesprochenen) Sinne genossen wir immer die Besuche unserer jungen Krieger. Damit traf man auch bei ihnen auf das gr\u00f6\u00dfte Verst\u00e4ndnis; sie wurden offen und froh, sie liebten einen darum um so mehr. Wir fuhren zusammen nach Rankau zum Geburtstag meiner Schwester. Ich sagte zu Manfred: \"Du hast nun schon zweiundsechzigmal deinen Gegner im Luftkampf besiegt. Eine solche Einzelleistung ist ohne Beispiel. Schon jetzt ist dein Name unverg\u00e4nglich.\" Manfred schwieg, nur ein kleines melancholisches L\u00e4cheln glitt um seinen Mund. Was in ihm vorging - ich wu\u00dfte es nicht. Ernst war er - sehr ernst - und still. Ich fand Manfred \u00fcberhaupt sehr ver\u00e4ndert. Obgleich er, mit dem Urlaub im Herbst verglichen, wohler und frischer aussah, so fehlte doch in seinem Wesen das Fr\u00f6hliche - das Sorglose, - das \u00fcberm\u00fctige. Er war einsilbig, abgekehrt, fast unzug\u00e4nglich; jedes seiner Worte schien aus einer unbekannten Ferne zu kommen. Woher diese Ver\u00e4nderung? Der Gedanke qu\u00e4lte mich, kehrte immer wieder, w\u00e4hrend die R\u00e4der unter mir eint\u00f6nig pochten, als h\u00e4tten sie ihre eigene Sprache. Ich glaube, er hat den Tod zu oft gesehen. Auch ich zog mich in meine Ecke zur\u00fcck und schwieg. Lauschte dem rastlosen Pochen der R\u00e4der. Ein Wort wollte mir nicht aus dem Sinn, ich wollte es verscheuchen, schalt \u00fcber mich selbst, \u00fcber meinem Kleinmut; aber es kehrte immer wieder. Manfred sollte zur Zahnbehandlung gehen, irgendeine kleine, ganz allt\u00e4gliche Behandlung vornehmen lassen. Da sagte er halblaut vor sich hin - aber ich h\u00f6rte es doch: \"Eigentlich hat es ja keinen Zweck mehr.\" Da stand das Wort vor mir, wie ein qu\u00e4lender Spuk, und lie\u00df sich nicht vertreiben. Selbst die R\u00e4der unter mir klopften es auf die Schienen, in sch\u00fctterem, gleichm\u00fctigem Takt. Ich sclo\u00df die Augen, tat, als wollte ich ruhen. Doch entging mir keine Bewegung an ihm. Wie hart seine Z\u00fcge geworden waren; nur der gutgeschnittene Mund, der so liebensw\u00fcrdig l\u00e4cheln konnte, wahrte noch den alten Charme. Um Augen und Schl\u00e4fen aber lag etwas Schmerzliches, etwas, das schwer zu deuten war. War es die Ahnung des K\u00fcnstigen - der von ihm bef\u00fcrchtete schlimme Ausgang des Krieges, was seine Schatten \u00fcber ihn warf? Oder war es doch nur eine Nachwirkung von dem tiefen Kopfschutz, den er im Sommer bekommen hatte?! Zwar - geklagt hatte er niemals, aber es hatte f\u00fcr eine Zeit all seine Kr\u00e4fte lahmgelegt. Er sah ver\u00e4ndert aus; sehr elend und reizbar, als ich ihn damals wiedersah. Das war jetzt vor\u00fcber. - Aber das Ernste, das Gemessene, fast W\u00fcrdevolle, das Unerkl\u00e4rliche war an seine Stelle getreten. So hatte ich Manfred noch nicht gesehen, so kannte ich ihn nicht. Dann waren wir in Rankau. Gewi\u00df, man freute sich, da\u00df man wieder einmal seine Verwandten und Bekannten wiedersah. Viele waren in Schwarz, in Trauer - niemand konnte mehr von Herzen fr\u00f6hlich sein. Jedes Jahr wurde eine solche Geburtstagfeier ernster. Das Schicksal lastete auf allen. Am n\u00e4chten Morgen mu\u00dfte Manfred nach Breslau, um von da aus nach Berlin zur\u00fcckzufliegen. Ilse bat darum, ihren Bruder bis zur Bahn begleiten zu d\u00fcrfen. Von der obersten Treppenstufe aus winkte ich dem davonrollenden Wagen nach. \"Auf wiedersehen - auf ein Wiedersehen, mein Junge.\" Ilse brachte Manfred an den Zug. Er stand bereits am Fenster, da sagte sie: \"Sei doch, bitte, ein wenig vorsichtig, wir wollen us doch wiedersehen.\" Darauf Manfred: \"Kannst du dir vorstellen, Ilse, da\u00df ich einen elenden Strohtod sterben k\u00f6nnte?\" - - - Der Zug fuhr bereits. Ilse ging neben ihm her, ihre Augen hielten sich noch. Noch ein H\u00e4ndedruck, ein kurzes Gr\u00fc\u00dfen, Winken - und der Zug war verschwunden. * Die ernste Stimmung, die Manfred hinterlassen hatte, hielt bei uns im Hause an. 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